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Hilfsmittel für den CFS-Alltag – Teil 2: Pacing

Gleich vorweg: Pacing ist anfangs schwer. Es ist nicht unmöglich – aber wenn du im Bett liegst und der Körper dich kontinuierlich im Kampf/Flucht oder sogar im dorsalen Zustand („Shutdown“) hält, dann erledigen diese beiden Status das Energiesparen im Wesentlichen. Man wird sozusagen zum Pacing gezwungen und muss das nicht willentlich aktiv und zusätzlich machen. Was du aber schon tun musst: Darauf hören und den Zustand akzeptieren! Wer sich über diesen Schutzreflex des Körpers hinwegsetzt und Energie ausgibt, obwohl die Subsysteme des Körpers ständig um Gnade flehen – das Herz pocht, die Lunge brennt, der Kopf schmerzt, die Verdauung ächzt und zwickt – der wird vom Vagus nur länger und tiefer in die Schutzstatus gesendet. Heißt: Länger im Bett und zum Nichtstun verdonnert sein. Also: Handy weglegen, und erstmal um die Entspannung kümmern. Was dabei im Niedrigenergiezustand von praktischer Hilfe ist, liest du in Teil 1 des Ratgebers für Hilfsmittel im Alltag.

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